Tag 3 und 4 – Octocopter und Lego-Roboter

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Octocopter-Flug und Roboter-Bau aus Lego – die elf Schülerinnen experimentierten an Tag drei und vier mit den beiden mobilen Systemen. Sophia und Chris berichten aus ihrer Sicht.

Octocopter: Flug durch die Turnhalle

Nachdem wir an unserem Blog gearbeitet und zusammen Mittag gegessen hatten, gingen wir am dritten Tag mit unserem Foto- und Kameraequipment in das Labor für mobile Systeme. Dort lernten wir Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, der uns Einblicke in das Studium der Informatik gab, kennen. Die Studentinnen Frau Richter und Frau Oehrtmann unterstützen ihn und führten uns Octocopter und einige Roboter vor. Wir spürten ihr Interesse an den Fachgebieten, ebenso ihre Leidenschaft für die jeweiligen Projekte.

  • Der Octocopter.

Im Bereich der KI (Künstliche Intelligenz) zeigte uns der Professor einige Praxisbeispiele zur Anwendung von Octocoptern. Diese sollen Tätigkeiten, die bisher von Menschen unter teilweise gefährlichen Umständen durchgeführt werden, erleichtern. So benutzt man ihn zum Beispiel bei der Wartung von Windrädern.

Mehr zu den Kopter-Flügen

Der Octocopter arbeitet mit acht sich jeweils abwechselnd in entgegengesetzte Richtungen drehenden Rotorblättern, Akku, Gehäuse und sogar GPS. Auch eine Kamera ist angebracht. Steuern kann man ihn durch eine Fernbedienung, doch auch ein autonomer Flug ist möglich.

Nach dem Vortrag gingen wir aufgrund schlechter Witterungsbedingungen in die Turnhalle und Frau Richter ließ einen Octocopter fliegen. Er wirbelte eine Menge Luft auf, sodass er sich selbst aus dem Gleichgewicht brachte. Trotzdem blieb er größtenteils in der richtigen Bahn und filmte das Geschehen mehr oder weniger gut. Es war beeindruckend zu sehen, wie das Flugobjekt durch die Luft glitt. Man zeigte uns damit, wie wichtig es ist, an Projekten wie diesem zu arbeiten und die Technik weiterzuentwickeln, da es viele Bereiche gibt, in dem sie den Arbeitsalltag leichter und vor allem sicherer machen können.

Lego-Roboter: Vom Spielen zur Funktion

Wer hat in seiner Kindheit nicht mit Lego gespielt, Häuser und Fahrzeuge gebaut und dann stolz vorgeführt, was erschaffen wurde? Also wir auf jeden Fall, weshalb wir uns sehr gefreut haben, Lego-Roboter (Legomindstorm NXT) zu bauen, um ein autonomes Wesen zu kreieren. Unser vierter Tag begann wieder im Labor für mobile Systeme, diesmal mit Frau Oehrtmann. Als wir den Raum betraten, fanden wir auf dem Tisch direkt hinter dem Eingang bereits Boxen mit Legosteinen vor. Wir fühlten uns fast wieder in unsere Kindheit versetzt – Endlich wieder basteln und bauen! Frau Oehrtmann darf das sogar beruflich.

  • Frau Oehrtmann präsentiert ein Buch über Roboter.

Während die anderen Teilnehmerinnen mit dem Bauen der Roboter beschäftigt waren, hatten vier von uns eine andere Aufgabe. Für den Blog machten wir Aufnahmen. Es war spannend zu beobachten, wie alle über den Bauanleitungen saßen und nach und nach die Roboter entstanden. Es kristallisierte sich schnell heraus, wer damit nicht das erste Mal gearbeitet hat, denn nicht alle hatten das gleiche Tempo, was das Ganze noch interessanter machte.

Diejenigen, die zuerst fertig waren, halfen den Anderen und bemerkten, dass etwas mit dem Programm nicht stimmten konnten. So schnell, wie das Problem erkannt wurde, konnte Frau Oehrtmann es auch wieder lösen. Nachdem alle ihre Roboter fertig gestellt hatten, wurden wir zum absoluten Kind, als wir unsere Meisterwerke in Action erleben durften.

Mehr zum Roboter-Bau

Sie rollten so niedlich über den Boden, wichen einander und jeglichen anderen Hindernissen aus und schauten uns so liebevoll mit ihren Sensorenaugen an, dass wir uns direkt in sie verliebten und Muttergefühle entwickelten. Jede von uns erkannte immer sofort ihren Schützling. Nach einigen Aufnahmen kam dann jedoch der Moment der Trennung. Wir verabschiedeten uns von unseren Lieblingen und bauten sie wieder auseinander. Es floss zwar keine Träne, aber wir sind sicher, dass die neuen Mütter innerlich zerbrachen.

(Sophia und Chris)