Initiativenleben mal anders – Teil 1

Für das digitale Sommersemester 2020 mussten nicht nur die Lehrenden umdenken. Auch die Initiativen können nicht wie gewohnt das Studentenleben bereichern. Aus diesem Grund haben sie Mittel und Wege gefunden, trotzdem aktiv zu bleiben.
In welcher Form dies geschieht, wollen wir euch in einigen Artikeln präsentieren.


Wer möchte auch die Pausen auf dem schönen Campus verbringen, Grillabende mit Freunden machen und an den legendären Partys in der Hochschule teilnehmen? In den vergangenen Wochen dieses Semesters wären allerhand Events auf uns zugekommen, die wir nun schmerzlich vermissen. Hier eine kleine Aufzählung:

  • die Begrüßung der Erstsemester in der Orientierungswoche
  • der Initiativenvorstellungsabend und die folgenden Welcome Abende aller Initiativen
  • das Einläuten des Semester mit der Opening-Party des Sturas
  • die Filmabende des Hochschulkinos in den Hörsälen
  • die Neonparty der Sportfreunde
  • der HS Harz Day mit den Hochschulspielen
  • und noch vieles mehr

Ebenso unser geliebtes Campusfest am 13. Juni ist der Pandemie zum Opfer gefallen.
Aber an dieser Stelle genug Trübsal geblasen. Die neue Situation hat auch gute Seiten: die Initiativen der Hochschule Harz beweisen abermals, dass sie es sich nicht nehmen lassen, den Studierenden etwas Abwechslung zum Studium zu ermöglichen.

Foto-Challenge des Creative Networks

Anfang Mai startete das Creative Network die LOCK-DOWN-PHOTOCHALLENGE. In dieser wurden jede Woche ein neues Thema verkündet, zu welchem innerhalb von 5 Tagen Fotos eingereicht werden konnten. Der Gedanke hinter der Challenge ist, dass man mindestens einmal in der Woche etwas an die frische Luft geht, um dort ein passendes Bild zu fotografieren. Doch das war natürlich kein Zwang, es durften auch Fotos aus dem privaten Archiv eingereicht werden. Eine Ausnahme bildete jedoch Woche 3 unter dem Motto “My Happy Place”. Hier waren ausschließlich Handyfotos, die innerhalb des Wettbewerbszeitraums mit dem Smartphone entstanden sind, erlaubt. Neben dem bereits erwähnten Thema standen die Runden unter den Mottos “Animals”, “Food Porn” und “You´re my Harz, you´re my soul”. Jeden Montag kam es letztendlich zur Wahl des beliebtesten Fotos auf dem Instagram-Account des Creative Networks. Der Gewinner wurde am darauffolgenden Tag verkündet.

Um dir als Leser die Siegerfotos und einen persönlichen Kommentar der Fotografen nicht vorzuenthalten, haben wir nachfolgend alle abgebildet.

Animals

Julius Borkowski
“Wenn man niemanden besuchen darf, ist es umso schöner, wenn man besucht wird. Fragt sich bloß, wer hier wen beobachtet hat. Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich dem kleinen Nager in die Augen schaue.”
Food porn

Philine Hörnemann
“Mangos sind einfach mein Lieblingsobst und erinnern mich immer wieder an mein Lieblingsland Australien. Da kommt direkt Reiselust auf!”
My happy place


Marcel Siegert
Mit dem Rad im Sommer durch das Leinebergland: Das macht nicht nur Spaß und ist Sport, sondern bietet auch viele schöne Fotomotive! Man muss nur die Augen auf machen und braucht für das passende Ergebnis oft nicht einmal eine Kamera im Gepäck zu haben…
You´re my Harz, you´re my soul


Tilo Sichler
Mit dem Studium in Wernigerode ist der Harz meine neue Heimat geworden. Ausblicke wie dieser motivieren mich täglich aufs Neue, raus in die Natur zu gehen und meine Seele baumeln zu lassen.

Doch wer denkt, der Wettbewerb ist mit diesem Artikel und dem letzten Gewinner vorbei, hat falsch gedacht. Denn passend zum neuen Monat gibt es ein kleines Challenge-Update! Ab Juni wandelt sich das Ganze in eine CREATIVE CHALLENGE. Nun sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt – egal ob Fotos, 30s Videos, Zeichnungen oder was einem noch einfällt. Das nächste Motto verkündet das “Corona Network” in den kommenden Tagen in seiner Instagram-Story. Als kleinen Anreiz erwarten die Gewinner ein kleines Hs Harz Merch-Paket, u.a. mit der begehrten Hochschultasse.

Lass dir diese Chance nicht entgehen und vergiss nicht: Jeder ist auf seine eigene Weise kreativ. Man darf sich nur nicht davor verschließen, diese raus zu lassen.

Herausforderungen im digitalen Semester

Am 20. April hat für uns das Semester begonnen. Nur dieses Mal ist es ein wenig anders: Es findet online statt.
Endlich kannst du dich im Schlafanzug zur Vorlesung gehen oder währenddessen frühstücken. Ist das nicht praktisch? Manch einer würde so denken, aber ich rate dir davon ab. Dieses Verhalten ist eher kontraproduktiv und so generierst du keine wirkliche Trennung zwischen Hochschule und Privatleben. Und das kann sich negativ auf dich auswirken.
Dieses Semester ist eine Chance für uns Studenten. Wir können uns teilweise die Zeiten, in denen wir Fächer erledigen, selbst einteilen und dabei ist ein hohes Maß an Organisation und Selbstdisziplin nötig.

 

Erarbeite eine Morgenroutine
Dir fällt es schwer morgens aus dem Bett zu kommen, vor allem wenn du um 8 Uhr Vorlesung hast oder den ganzen Tag nur Selbststudium? Erarbeite dir eine Morgenroutine! Es hilft dir nicht nur morgens gut in den Tag zu starten, sondern es ist dein eigenes Morgenritual.

 

Stehe direkt auf!
Stelle dir keine 10 Wecker sondern nur einen, maximal zwei und dann stehe auch wirklich auf. Am Anfang mag es vielleicht etwas schwer sein, aber mit der Zeit gewöhnst du dich daran und es fällt dir einfacher. Es bringt nichts den Wecker als weiter zu stellen, denn dann besteht die Gefahr in den “Gammel-Modus” zu verfallen.

 

Stärke dein Selbstwertgefühl
In Jogginghose-Look an den Schreibtisch setzen mag am Anfang seinen Reiz haben. Aber mit der Zeit wirst du vielleicht lustlos, siehst keinen Sinn wofür du morgens um 8 Uhr aufstehst. Und das sollte vermieden werden!
Falls du ein Mann bist: Gele dir morgens die Haare, rasiere dich, mach dich frisch.
Falls du eine Frau bist: Zieh dir eine Bluse an, wasch dein Gesicht, zieh dir ein paar Ohrringe an oder mache dir die Haare. Es wird deine Selbstwahrnehmung verändern und dich viel motivierter sein lassen.

 

Plane deine Woche
Um sich einen groben Überblick zu verschaffen, was diese Woche ansteht, empfehle ich dir eine To Do Liste zu schreiben. Du kannst es ganz klassisch auf einem Din A4 Blatt machen, einen Whiteboard oder was immer dir zur Verfügung steht. Ich teile meine To Do Liste in drei Kategorien ein: Allgemeine To Dos, Hausaufgaben und Vorbereitung/Nachbereitung. So decke ich den privaten und hochschulischen Bereich ab. Es hilft mir meine To Dos nach Priorität abzuarbeiten und so kann ich entspannter in das Wochenende gehen.

 

Selbstdisziplin
Ein großer Ablenkungsfaktor könnte sein, dass wir zu Hause sind. Auf einmal ist eine neue Staffel deiner Lieblingsserie rausgekommen oder die Fenster sind schon lange nicht mehr geputzt worden. Halt, lasse dich nicht ablenken! Du möchtest einen guten Abschluss schaffen, aber dies gelingt dir nicht, wenn du den ganzen Tag Fernsehen schaust oder dich total ablenken lässt. Deshalb benötigst du eine Portion an Selbstdisziplin. Wie bekomme ich die? Es liegt an dir, ob du voran kommen möchtest, ob du deine Ziele erreichen möchtest und und und. Du musst abwägen, was dir wichtiger ist und dann wird dir klar werden, dass du ohne Selbstdisziplin nicht viel erreichen kannst.

Gönne dir Zeit für dich selbst
In dem ganzen Trubel ist es aber auch wichtig dir Zeit für dich selbst zu gönnen, denn du bist wichtig!

Dieses Semester ist eine Chance für die Professoren sich in einem Bereich weiterzubilden, den sie vielleicht vorher noch nicht in Betracht gezogen haben. Aber es ist auch eine Chance für uns! Wir können üben uns selbst für das spätere leben zu organisieren und unsere Stärken und Schwächen kennenlernen. Nutzt diese Chance!

Gleichstellung an der Hochschule Harz

Vor dem Gesetz sind wir alle gleich. Doch wie sieht das in der Realtität aus? Sind Frauen und Männer sowohl in der Arbeitswelt als auch im Bildungswesen gleichgestellt?
Unter anderem diesen Fragen stellt sich Lina Finger, studentische Hilfskraft im Gleichstellungsbüro der Hochschule Harz, in ihrem Artikel.


Seit diesem Semester arbeite ich als Hiwi für Sarah Piper, der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Harz, sowie wie für Kathrin Boos, der Referentin für Gleichstellung der Hochschule Harz.

„Warum das Gleichstellungsbüro? Ich meine, das ist ja doch ziemlich extrem oder nicht?“ Das habe ich im Laufe der Zeit nicht nur einmal gehört. Aber gibt es nicht grundlegenderes, als sich für eine Kommunikation auf Augenhöhe und Gleichberechtigung einzusetzen?
Gleich eine meiner ersten Aufgaben war es Peer-to-Peer mit den Studierenden über dieses Thema zu sprechen: Fühlst du dich gleichberechtigt? Wurdest du schon einmal diskriminiert? Belästigt? Und das nur aus dem Grund, weil Du Du bist? Weil du in einem Körper geboren wurdest, der anscheinend nicht den Erwartungen oder Anforderungen anderer entspricht?

Ich glaube, jede und jeder hat in ihrem und seinem Leben schon einmal Benachteiligung aus dem ein oder anderen Grund erfahren müssen. What doesn’t kill you makes you stronger… also warum überhaupt darüber reden? Weil durch Nicht-Reden der Eindruck vermittelt wird, dass es okay wäre. Es wäre okay, Mädchen nachts auf der Straße anzumachen, sie auf einer Party zu bespucken oder ihnen beim Vorbeigehen hinterher zu pfeifen. Es wäre okay, den langen schlaksigen Jungen als schwul zu betiteln, weil er eben keine männlich-muskulöse Statur hat? Nein! Das ist nicht okay!

Laut dem Grundgesetz sollte dies kein Thema mehr sein. Der Artikel 3 besagt zumindest, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind und dass der Staat dessen Umsetzung fördern soll.
Gleichberechtigung vollzieht sich auf mehreren Ebenen: zwischen Männern und Frauen, Personen verschiedener Herkunft, Hautfarben… Die Liste ist lang. Das Wort “anders” sollte es gar nicht mehr geben. Es würde bedeuten, dass es eine Art „Normalmensch“ gäbe. Und das wäre bereits ungerecht.
Trotzdem verdienen Frauen immer noch 21% weniger als Männner. Trotzdem sagen 47% der Frauen in Deutschland im Jahr 2019 aus, ab und zu bis öfter aufgrund ihres Geschlechtes benachteiligt zu werden. Im Vergleich dazu sind es nur 13% der Männer. Selektive Wahrnehmung? Ich glaube kaum.

Lina Finger bei ihrem Vortrag über Gleichstellung an der Hochschule Harz | Foto: Robin Ritter

In meinen Vorträgen habe ich mit den Initiativen der Hochschule genau darüber diskutiert. Und obwohl Klein-Werni ein Vorzeigeparadies einer zusammenhaltenden und wohl-vernetzten Studierendengemeinde ist, finden wir, dass auch hier mehr gemacht werden kann. Besonders die ungleiche Verteilung zwischen Studenten und Studentinnen in den Informatik-Fächern spiegelt dies gut wieder. Doch diese Ungleichheit wird nicht von uns geprägt. Eigentlich beginnt die Aufklärungsarbeit schon im Kindergarten und sollte in den Schulen weitergehen. Damit wir Jugendlichen und Jung-Erwachsenen uns nicht von unterbewussten Stereotypen in unseren Interessensgebieten beeinflussen lassen.

„Das Gleichstellungbüro tut sehr viel für die Frauen und Studentinnen. Wo bleibt die Unterstützung der männlichen Seite?“
Mit diesem Argument wurde ich am häufigsten konfrontiert. Leider ist es aktuell der Fall, dass deutlich mehr Frauen als Männer unter der Ungleichbehandlung und Stereotypisierung leiden. Die Arbeit des Gleichstellungsbüros zielt nicht darauf ab, Männer zu unterdrücken und Frauen bis zum Unermesslichen zu fördern. Wir setzen uns für Gleichberechtigung ein! Eine Kommunikation auf Augenhöhe. Dafür müssen Frauen vorerst gefördert werden, denn sie sind aktuell der Part der Gesellschaft, der verstärkt unter struktureller Diskriminierung leidet. Trotzdem sehe ich den Punkt, dass Studenten und Männer sich von diesem Thema ausgeschlossen fühlen. Das sollte nicht sein! Es geht um gegenseitiges Verständnis, Zuhören und um das Eingehen auf die Bedürfnisse des Gegenübers. Auch Männer geht das Thema Gleichberechtigung etwas an. Wir, das Gleichstellungsbüro, werden uns deshalb weiterhin dafür einsetzen, dieses Thema für alle zugänglich zu machen!

Zeitmanagement Part 1

Das Semester hat gefühlt gerade erst begonnen und sind jetzt schon mitten in der Prüfungsanmeldungen. Bald müsstest du eigentlich schon wieder anfangen zu lernen, willst trotzdem keine Party verpassen, dich mit Freunden treffen und musst nebenbei vielleicht auch noch arbeiten? Das alles unter einen Hut zu bringen scheint dir unmöglich und klingt nur nach Stress?


Wir zeigen ein paar Tipps und Tricks euch wie ihr trotz Uni-Stress mehr Zeit habt für eure Lieblingsbeschäftigungen.

Seneca sagte einmal:

„es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit die wir nicht nutzen“

Manchmal muss man sich doch an die eigene Nase fassen und wenn man mal ehrlich ist, verbringt man mehr Zeit damit auf Facebook oder Instagram Bilder zu Liken, Serien auf Netflix und Co zu schauen oder einfach im Internet zu surfen als die Nase in ein Lehrbuch zu stecken. Dennoch hat jeder sein eigenes System, wie er oder sie am besten lernt. Und bevor du jetzt daran denkst dein ganzes System auf den Kopf zustellen, halte für einen kurzen Moment inne und überlege. Welches System hast du eigentlich und wo genau liegen deine Schwächen und Stärken in Bezug auf Zeitmanagement. Es gibt nicht die EINE Methode für das beste Zeitmanagement. Es gibt aber ein paar Tipps und Tricks, die du anwenden kannst deine Schwäche in eine Stärke umzuwandeln.

#1 To-Do-Liste mit der Rule of 3

Eine alte klassische Methode um einen Überblick zu bekommen, was alles erledigt werden sollte. Aber du kennt es dann doch, dass man sich nicht daran hält, andere Sachen erledigt oder die Liste einfach viel zu lang ist. Versuche es doch mal mit der „Rule of 3“:

Die „Rule of 3“ ist eine Methode um deine Ziele zu priorisieren und festzuhalten. Notiere dir, welche 3 Ziele du im gesamten Monat und welche Ziele du in der Woche erreichen willst. So hast du eine kleine überschauliche Liste mit den wichtigsten Dingen.

#2 Aufgaben runterbrechen

Anstatt einen großen Punkt wie „Statistik lernen“ auf deiner To-Do-Liste stehen zu haben und schon beim Gedanken an das umfangreiche Thema in Panik zu geraten, breche diesen Punkt in kleinere Abschnitte:

  • Vorlesung nachholen
  • Übungsaufgabe vom Tutorium
  • wichtigste Formeln aufschreiben

So ist es einfacher für dein Gehirn die Information in strukturierter Form aufzunehmen.

#3 Priorisiere deine Aufgaben

Überlege welche Aufgaben am wichtigsten sind und welche zuerst erledigt werden sollten. Aber auch, ob du dich wirklich heute Abend mit deinen Freunden treffen musst und nicht vielleicht doch lieber ein paar Aufgaben von deiner To-Do-Liste abhakst. Eventuell darauf verzichtest jeden Abend Netflix zu schauen und es eher als eine Belohnung zusehen, als ein Zeitvertreib, der aus einer Folge schnell drei macht.

Wenn es dir schwer fällt zu wissen was zu priorisieren ist, dann probiere es doch mal mit der Eisenhower Matrix:

sortiere deine Aufgaben in die Felder je nachdem, ob sie wichtig und dringend sind, wichtig aber nicht so dringend, dringend aber nicht so wichtig und weder drigend noch wichtig. So siehst du sofort, was du als Erstes erledigen solltest.

MINFF AWARD 2019

Was ist der MINFF?
Nachdem noch vor einigen Jahren die Aftershowparty des MINFF zu den größten Veranstaltungen auf unserem Campus gehörte, kennt diesen Begriff heute leider kaum noch jemand. Doch jetzt soll dieses Event im Gewand eines Galaabends wieder aus der Asche seiner selbst auferstehen.
Der Medieninformatik Flying Fish Award ist ein Multimediawettbewerb, der jedes Jahr von Studierenden der Studiengänge Medieninformatik und Medien- und Spielekonzeption organisiert und ausgetragen wird. Erstmalig kooperieren die Organisatoren dieses Jahr mit dem Creative Network und öffnen sie Teilnahme am MINFF auch für Studierende anderer Studiengänge.

Wann findet der MINFF statt?
Dieses Jahr steigt der MINFF Award am 13.12.2019 um 20 Uhr in Haus 9, Einlass ab 19Uhr. Der MINFF Jam beginnt bereits am Abend des 12.12.2019 um 17:30 Uhr mit der Begrüßung aller Teilnehmer, die 24h für den Award laufen ab 18Uhr.

Wer wird gesucht?
Jetzt kommst Du ins Spiel!
Denn ohne Teilnehmer kein Award. Und ohne Award kann die Jury auch keine Preise verleihen. Die Teilnahme lohnt sich, denn es gibt Preise im Wert von über 200€ zu gewinnen!
Wen das noch nicht lockt, der ist vielleicht am freien Eintritt für alle Teilnehmer interessiert. Mit dazu gehört der MINFF Award an sich, sowie die After Show Party im Anschluss der Verleihung.

Wie kann ich teilnehmen?
Es ist ein Multimediawettbewerb, also für jegliche Art der Teilnahme geeignet. Ob nun Film, Animation, Website, Spiel, Musik, Live Performance, …
Zu beachten ist dabei lediglich eine Zeitbegrenzung von maximal 5 Minuten pro Beitrag.

Angetreten werden kann in zwei Kategorien:
1) MINFF Classic
Ein themengerechter Beitrag wird bis Anfang Dezember (Einreichung bis 08.12. um 23:59 Uhr) produziert und eingereicht. Das Thema hierbei lautet „Social Net“ und die Gruppengröße beträgt maximal 6 Personen. Genug Zeit, um sich kreativ etwas auszutoben.
2) 24h Jam
Bis Anfang Dezember erfolgt die Anmeldung zum MINFF Jam in Gruppen von maximal 2 Personen, also alleine oder mit einem Partner. Aus allen angemeldeten Gruppen werden am Abend des 12.12.2019 Teams von bis zu 6 Personen gelost. Für die Bearbeitung eines vor Ort bekannt gegebenen Themas bleiben 24h Zeit für die Abgabe des Beitrages. Eine spaßige Herausforderung für alle Beteiligten und gleiche Bedingungen für alle Teams.

Was gibt es zu gewinnen?
In den jeweiligen Kategorien wählt unsere Jury verschiedene Gewinner aus. Insgesamt befinden sich über 200€ im Preis-Pool – eine Teilnahme lohnt sich also!
Wie soll ich gegen die Konkurrenz überhaupt ankommen?
Wie bereits gesagt, werden in den Kategorien Preise verliehen und es wird mehr als nur einen Gewinner geben. Außerdem werden die Teams des 24h Jams aus den Kleingruppen gelost, damit es für jeden fair bleibt. Und schließlich gibt es immer noch die Möglichkeit, sich mit erfahrenen MI- und MuSK-Studenten zusammen zu tun.
Was ist wenn zu viele Leute teilnehmen?
Die Organisatoren behalten sich vor, die Teilnehmeranzahl bei Bedarf zu begrenzen.
Bis wann muss ich mich anmelden/meinen Beitrag einreichen?
Einsendeschluss der Anmeldungen ist der 02.12.2019 um 23:59 Uhr per Eintragung in unser Anmeldeformular. Die Beiträge des MINFF Classic sind bis zum 08.12.2019 um 23:59 Uhr per Mail einzureichen.

Kann ich auch ohne Beitrag dabei sein?
Ja! Es wird einen Kartenverkauf für die Galaveranstaltung inklusive Aftershowparty geben, bei der jeder dabei sein kann (solange die Tickets reichen…).
Wurde deine Frage nicht beantwortet?
Dann schreibe uns einfach eine Mail, wir versuchen dir zu helfen.
Weitere Infos zur Galaveranstaltung und zum Kartenverkauf folgen demnächst…
Und ganz wichtig: Wir benötigen genügend Teilnehmer und Beiträge, damit der MINFF auch wirklich fliegt!

Link zur Anmeldung: anmeldung.cnharz.de
Mailadresse für Abgaben und Nachfragen: minff@cnharz.de

Wusstest du schon #5

Wusstest du schon, dass Wernigerode eine Bevölkerungsdichte von 192 Einwohnern pro km² hat? (Stand: Dez. 2018)

What the…?!

Sicherlich haben wir alle schon öfter solche Werte gehört, doch es ist recht schwer vorstellbar, was das eigentlich bedeutet…
Wernigerode erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 170km². Das entspricht (in etwa) der Fläche von 17.000 Fußballfeldern, auf der die knapp 33.000 Einwohner Platz haben. (Quellen: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt; wikipedia)
Für jeden Einzelnen bliebe statistisch gesehen also in etwa ein halbes Fußballfeld zum Leben – eine eigenartige Vorstellung…

„Und wehe du betrittst meinen Rasen!“

Wernigerode im Vergleich

Die Bevölkerungsdichte von Wernigerode liegt unter dem deutschen Durchschnitt von
232 Einwohnern pro km², was vor allem daran liegt, dass Wernigerode nicht nur aus der Stadt selbst und den dazugehörigen Ortsteilen besteht: Auch viele angrenzende Wälder, Felder und Berge gehören zu unserer Hochschulstadt.
Der gesamte Landkreis Harz liegt übrigens mit 102 Einwohnern pro km² weit unter dem Mittelwert der Bundesrepublik.
Das ist jedoch ganz normal: Der Landkreis Harz ist nicht etwa der „Arsch der Welt“, er ist einfach kein Ballungsraum. Denn es sind Großstädte und Ballungsgebiete, die die durchschnittliche Bevölkerungsdichte in Deutschland nach oben treiben: Im Ruhrgebiet beispielsweise haben viele Städte eine Bevölkerungsdichte von über 2000 Einwohnern pro km², München und Berlin schaffen es sogar über die 4000er-Marke, stehen aber im Vergleich zu Paris (21.289 Einwohner/km²) immer noch da wie grüne Dorflandschaften.

Whatever…

Lieber Leser,
herzlichen Glückwunsch zum Erwerb von (mit hoher Wahrscheinlichkeit) vollkommen unnützem Wissen. Wie groß die Bevölkerungsdichte von Wernigerode nun auch sein mag, am Ende zählt doch nur, dass wir uns wohlfühlen und uns nicht zu sehr auf die Nerven gehen. Und dafür, so wagen wir zu behaupten, ist die Bevölkerungsdichte klein genug.

chocolART – das Schokoladenfestival in Wernigerode

Es war wieder soweit. Ein verführerischer Schokoladenduft zog durch die Breite Straße und lockte die Schokoladenliebhaber an. Egal ob Schokoladentafeln, Pralinen, Trüffel, Trinkschokolade, Likör, Brownies oder Schokoladenbier – das Schokoladenfestival hatte Dank der ca. 40 Chocolatiers, Konditoren und Anbietern von Schokoladenköstlichkeiten eine Menge zu bieten. Vom Mittwoch, den 30.10. bis zum 3.11. hatten die Besucher die Möglichkeit die schokoladigen Produkte, aus unterschiedlichen Ländern kommend, zu kosten, genießen und zu kaufen. Außerdem wurden mehr als 100 Programmpunkte wie Kakaomalerei, Workshops zum Thema Schokolade, Vorträge und noch vieles mehr, angeboten.

Am ersten Tag des Schokoladenfestivals spielte das Thema Fair Trade eine Rolle. So informierte „Eine Welt Netzwerk Sachsen-Anhalt“ die Besucher, wie diese einen fairen Handel unterstützen können.

Täglich konnte man sich die Schokoladengeschichte von Wernigerode bei den Führungen rund um das Rathaus und über den Markt anhören, begleitet von dem Schokoladenmädchen (und natürlich heißer Schokolade). Da es in Wernigerode seit bereits 170 Jahren Schokoladenfabriken gibt, liegt hier eine besondere Tradition in der Schokoladenherstellung und damit verbunden ist der bekannte „Brockensplitter“ von Argenta, welcher stets ein beliebtes Mitbringsel aus der Region ist.

Der Welt Vegan Tag fand auch eine Bedeutung auf dem Schokoladenfestival und so haben viele Chocolatiers vegane Variationen der Schokolade angeboten. Am Freitag fand sogar ein Pralinen-Workshop mit veganer Schokolade statt. Somit fanden auch alle veganen Schokofans leckere Naschereien und Angebote.

Wer dieses Jahr noch nicht beim Schokoladenfestival war sollte dies nächstes Jahr unbedingt ändern. Die legendären Brownies, die cremige heiße Schokolade und vieles mehr sorgen für ein besonderes Genusserlebnis und das genau vor eurer Haustür. Also vergesst nicht:

„Das Leben ist wie Schokolade, die man Stück für Stück genießen und sich langsam auf der Zunge zergehen lassen soll.“ (Nina Sandmann)

Mit dem Schokoladenfestival könnt ihr jedes Jahr ein paar Tage das Unileben vergessen und schokoladig genießen.

Text: Ella

Freude im Schuhkarton verschenken

„Weihnachten im Schuhkarton“, ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion für bedürftige Kinder in der Weihnachtszeit. Mit eurem Paket erreicht  ihr Kinder in Georgien, Litauen, Lettland, Montenegro, Polen, Nordmazedonien, Rumänien, Bulgarien, Slowakei oder Ukraine.

Seit 2005, also bereits 14 Jahre, ist Benita Müller für Weihnachten im Schuhkarton in Wernigerode im Einsatz. In dieser Zeit hat sie allerhand kreativer Geschenkideen wie gestrickte kuschelige Mützen und Schals, kreative (sprachunabhängige) Malbücher und Steckspiele sowie viele andere Sachen miterlebt.

“Besonders rührend sind die gestalteten Wunschkarten von Familien mit Fotos. In diesen sieht man,  mit wie viel Freuden zusammen etwas für andere Kinder von unserem Wohlstand abgegeben wird.”

413.671 Kinder wurden in der vergangenen Saison beschenkt, macht auch Ihr dieses Jahr mit und versendet euer Paket!


Hier die wichtigsten Informationen für euch (oder im Flyer nachzulesen)

  1. Schuhkarton ( ca. 30x20x10 cm) dekorieren
    Solltet Ihr keinen Schuhkarton haben, könnt ihr euch auch eine Box-to-go bestellen.
  2. Empfängerkind wählen
    Einfach das passende Etikett aus den Vorlagen wählen, ausdrucken und auf den Karton kleben. Ihr könnt je nach Geschlecht und Altersgruppe wählen.
  3. Schuhkarton packen
    Hier einige Ideen: Kuscheltiere, Kleidung, Süßigkeiten, Spielzeug, Dinge mit denen die Kinder kreativ werden können z.B. Malbücher, Stifte, Malkasten. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, aber bitte nur Neuware!
    Bitte klebt den Karton nicht zu, sondern verschließt ihn nur mit einem Gummiband.
  4. 10 Euro spenden (freiwillig)
    Mit dem Betrag werden alle notwendigen Kosten gedeckt, Kosten für den Transport, die Qualitätskontrollen, Öffentlichkeitsarbeit, Schulungen der Mitarbeiter und das Verteilen vor Ort. Ihr könnt den Betrag bei der Abgabestelle abgeben oder überweisen:
    Pax-Bank eG
    IBAN DE12 3706 0193 5544 3322 11
    BIC GENODED1PAX
  5. Schuhkarton abgeben
    Wann: bis 15. November (zu den jeweiligen Öffnungszeiten)
    Wo: Ahorn Apotheke, Orthopädieschuhtechnik Spangenberg, Physiotherapie Brauns, Auerhahn Apotheke
    ODER 11./12. November in der Poststelle neben der Mensa

Weihnachten_im_Schuhkarton_Flyer2019

Fröhliche Gesichter, ein Lächeln bis über beide Ohren und glänzende Augen – die Kinder freuen sich über jedes einzelne Päckchen von euch.
Also auf die Päckchen fertig los!

Weitere Informationen findet ihr hier https://www.die-samariter.org/


Auch wir organisieren eine Sammelstelle!
Wo: HS Harz, Foyer Haus 4
Wann: 13. November
Uhrzeit: in den Pausen zwischen den Vorlesungen (bis 13:30 Uhr)

Ihr wollt keinen eigenen Schuhkarton machen, aber trotzdem etwas Gutes tun?
Im Rahmen des HS Harz Day werden wir etwas zu Essen für euch verkaufen. Einen Großteil der Einnahmen werden wir dabei zur Erstellung weiterer Päckchen verwenden.

Wusstest du schon #4

Wusstest du schon, dass im Harz die längste Hängeseilbrücke Deutschlands hängt?

Längste Hängeseilbrücke in Deutschland

Die 2017 fertiggestellte Hängeseilbrücke bei Elbingerode ist nur was für schwindelfreie. Mit einer Länge von 458,5m und 100m über dem Boden ist die Hängeseilbrücke an der Rappbodetalsperre die längste Deutschlands. Nach der Fertigstellung 2017 durfte sie sich sogar für eine kurze Zeit im Ruhm als längste Hängebrücke der Welt glänzen. Denn 2 Monate später wurde in der Schweiz die neue Europabrücke eröffnet mit und übertrumpft die Talsperre um 35,5m. Von der Brücke aus hat meinen einen atemberaubenden Blick über das Tal und die Berge auf der einen Seite und den Stausee auf der anderen. Parrallel zur Brücke verläuft die größte Staumauer Deutschlands. Diese erhebt sich 106m in die Höhe und ist 415m lang. Am 3.Oktober 2019 feierte sie ihr 60-jähriges Jubiläum.

Wem die Höhe noch nicht Adrelanin genug ist und mehr Nervenkitzel braucht, kann auch die Megazipline ausbrobieren, die über die Hängebrücke hinweg geht oder sich 65m an einem Seil in die Tiefe fallen lassen 🙂

Links:
harzdrenalin.de/megazipline.html
harzdrenalin.de/titan-event.html

 

Über die eigenen Grenzen hinaus

Er ist nicht nur in Wernigerode und Umgebung bekannt, der Harz Gebirgslauf lockt jeden Herbst unzählige LäuferInnen aus ganz Deutschland nach Hasserode. Zum 42. Mal luden an diesem Samstag, den 12.10.2019, die Organisationen zu der gemeinsamen sportlichen Veranstaltung ein.


Endlich war es soweit. Wochenlang habe ich mich vorbereitet und auf diesen Tag hin trainiert. Denn zum ersten Mal wollte ich in diesem Jahr am Harz Gebirgslauf teilnehmen. Am Freitag Nachmittag holte ich meine Unterlagen in einer schicken grünen Erima-Tüte am Rathaus ab. Und zugegebenermaßen stieg die Aufregung immer mehr: Schaffe ich die Strecke überhaupt? Bin ich morgen früh ausgeschlafen und fit? Bleibt das Wetter so gut wie angekündigt? – Antwort: JA!

Nach einem stärkenden Frühstück und mit guter Laune im Gepäck machte ich mich auf den Weg zur Himmelpforte – dem Startpunkt aller 6 Läufe. Bereits vor mir machten sich sowohl 896 Brocken-Marathon-LäuferInnen, 547 5-km-LäuferInnen, 361 Kinder als auch 551 Wanderer und Nordic Walker auf den Weg. Die 776 Halb-Marathon-Läufer sollten erst im Anschluss den Startschuss für ihr Rennen bekommen.

Streckenplan (Quelle: harz-gebirgslauf.de)

Doch jetzt war meine Zeit gekommen. Samstag 10:00 Uhr. 11km Strecke. 837 Teilnehmer ab 16 Jahren. Der Startschuss fiel. Und es tat sich zunächst nichts. Denn eh diese Masse an LäuferInnen sich in Bewegung gesetzt hatte, dauerte es einen Moment. Kein Problem, denn die Zeit wird ja sowieso über den Chip an meinem Schuh gemessen. Doch nun ging es auch für mich richtig los.

Mit Musik im Ohr ging es über Stock und Stein durch den schönen Harz. Entlang der Harzer Schmalspurbahn Strecke, deren Rauch im Zusammenspiel mit den bunt gefärbten Blättern einen grandiosen Blick generierte. Solche kleinen Momente sorgten dafür, dass ich mich immer wieder motivieren konnten, einen weiteren Fuß vor den anderen zu setzen – denn die Kraft in den Beinen ließ mit jedem Kilometer etwas nach. Kein Wunder, dass ich dann sogar von deutlich älteren Personen überholt wurde – was mache ich nur falsch oder die anders? Diese Frage konnte ich mir bis jetzt nicht beantworten. Doch eins stand fest: die letzten Meter bis zum Ziel strengte ich mich noch einmal richtig an und konnte so den ein oder anderen wieder ein- und teilweise sogar überholen.

Und da war er, der Zieleinlauf. Mit einem kleinen Lächeln überquerte ich die Linie und hatte den Harz Gebirgslauf endlich geschafft. Erschöpft ließ ich mich auf eine Bank fallen. Ich genoss die kostenlose Erbsensuppe, füllte meinen Zuckerhaushalt mit Waffeln und Kuchen wieder auf und bestaunte die unglaublichen Zeiten der verschiedenen Sieger. Ob ich je auch mal solche Zeiten laufen werde? Wer weiß – mit Motivation, Konzentration und genügend Wille ist alles möglich.


Bilder, Ergebnisse und weitere Informationen gibt es unter harz-gebirgslauf.de.

Außerdem berichtete der MDR Sachsen-Anhalt über den Harzgebirgslauf in einem kurzen Beitrag. Dort sieht man zudem, mit welchen Bedingungen die LäuferInnen auf den Weg zum und auf dem Brocken zu kämpfen hatten. (mdr.de/sachsen-anhalt-heute/video-345330_zc-37460f2c_zs-0dc2cd9a.html)