Wusstest du schon #4

Wusstest du schon, dass im Harz die längste Hängeseilbrücke Deutschlands hängt?

Längste Hängeseilbrücke in Deutschland

Die 2017 fertiggestellte Hängeseilbrücke bei Elbingerode ist nur was für schwindelfreie. Mit einer Länge von 458,5m und 100m über dem Boden ist die Hängeseilbrücke an der Rappbodetalsperre die längste Deutschlands. Nach der Fertigstellung 2017 durfte sie sich sogar für eine kurze Zeit im Ruhm als längste Hängebrücke der Welt glänzen. Denn 2 Monate später wurde in der Schweiz die neue Europabrücke eröffnet mit und übertrumpft die Talsperre um 35,5m. Von der Brücke aus hat meinen einen atemberaubenden Blick über das Tal und die Berge auf der einen Seite und den Stausee auf der anderen. Parrallel zur Brücke verläuft die größte Staumauer Deutschlands. Diese erhebt sich 106m in die Höhe und ist 415m lang. Am 3.Oktober 2019 feierte sie ihr 60-jähriges Jubiläum.

Wem die Höhe noch nicht Adrelanin genug ist und mehr Nervenkitzel braucht, kann auch die Megazipline ausbrobieren, die über die Hängebrücke hinweg geht oder sich 65m an einem Seil in die Tiefe fallen lassen 🙂

Links:
harzdrenalin.de/megazipline.html
harzdrenalin.de/titan-event.html

 

Über die eigenen Grenzen hinaus

Er ist nicht nur in Wernigerode und Umgebung bekannt, der Harz Gebirgslauf lockt jeden Herbst unzählige LäuferInnen aus ganz Deutschland nach Hasserode. Zum 42. Mal luden an diesem Samstag, den 12.10.2019, die Organisationen zu der gemeinsamen sportlichen Veranstaltung ein.


Endlich war es soweit. Wochenlang habe ich mich vorbereitet und auf diesen Tag hin trainiert. Denn zum ersten Mal wollte ich in diesem Jahr am Harz Gebirgslauf teilnehmen. Am Freitag Nachmittag holte ich meine Unterlagen in einer schicken grünen Erima-Tüte am Rathaus ab. Und zugegebenermaßen stieg die Aufregung immer mehr: Schaffe ich die Strecke überhaupt? Bin ich morgen früh ausgeschlafen und fit? Bleibt das Wetter so gut wie angekündigt? – Antwort: JA!

Nach einem stärkenden Frühstück und mit guter Laune im Gepäck machte ich mich auf den Weg zur Himmelpforte – dem Startpunkt aller 6 Läufe. Bereits vor mir machten sich sowohl 896 Brocken-Marathon-LäuferInnen, 547 5-km-LäuferInnen, 361 Kinder als auch 551 Wanderer und Nordic Walker auf den Weg. Die 776 Halb-Marathon-Läufer sollten erst im Anschluss den Startschuss für ihr Rennen bekommen.

Streckenplan (Quelle: harz-gebirgslauf.de)

Doch jetzt war meine Zeit gekommen. Samstag 10:00 Uhr. 11km Strecke. 837 Teilnehmer ab 16 Jahren. Der Startschuss fiel. Und es tat sich zunächst nichts. Denn eh diese Masse an LäuferInnen sich in Bewegung gesetzt hatte, dauerte es einen Moment. Kein Problem, denn die Zeit wird ja sowieso über den Chip an meinem Schuh gemessen. Doch nun ging es auch für mich richtig los.

Mit Musik im Ohr ging es über Stock und Stein durch den schönen Harz. Entlang der Harzer Schmalspurbahn Strecke, deren Rauch im Zusammenspiel mit den bunt gefärbten Blättern einen grandiosen Blick generierte. Solche kleinen Momente sorgten dafür, dass ich mich immer wieder motivieren konnten, einen weiteren Fuß vor den anderen zu setzen – denn die Kraft in den Beinen ließ mit jedem Kilometer etwas nach. Kein Wunder, dass ich dann sogar von deutlich älteren Personen überholt wurde – was mache ich nur falsch oder die anders? Diese Frage konnte ich mir bis jetzt nicht beantworten. Doch eins stand fest: die letzten Meter bis zum Ziel strengte ich mich noch einmal richtig an und konnte so den ein oder anderen wieder ein- und teilweise sogar überholen.

Und da war er, der Zieleinlauf. Mit einem kleinen Lächeln überquerte ich die Linie und hatte den Harz Gebirgslauf endlich geschafft. Erschöpft ließ ich mich auf eine Bank fallen. Ich genoss die kostenlose Erbsensuppe, füllte meinen Zuckerhaushalt mit Waffeln und Kuchen wieder auf und bestaunte die unglaublichen Zeiten der verschiedenen Sieger. Ob ich je auch mal solche Zeiten laufen werde? Wer weiß – mit Motivation, Konzentration und genügend Wille ist alles möglich.


Bilder, Ergebnisse und weitere Informationen gibt es unter harz-gebirgslauf.de.

Außerdem berichtete der MDR Sachsen-Anhalt über den Harzgebirgslauf in einem kurzen Beitrag. Dort sieht man zudem, mit welchen Bedingungen die LäuferInnen auf den Weg zum und auf dem Brocken zu kämpfen hatten. (mdr.de/sachsen-anhalt-heute/video-345330_zc-37460f2c_zs-0dc2cd9a.html)

Zeitreise

Das Wintersemester 2019/20 ist bereits in vollem Gange und so war es endlich an der Zeit, dass die allseits beliebte “Semester-Opening-Party” stattfand. Doch anders als in den vergangenen Jahren veranstaltete der STURA diese nicht wie bekannt in Mensa der Hochschule Harz – es wurde größer gedacht.


Du weißt nicht mehr, was Mittwochabend passiert ist?
Du hast zu viel getrunken?
Kein Problem! Hier kommt deine Rettung:

Wir schreiben Mittwoch, den 2. Oktober 2019.
Menschen über Menschen suchten den Weg ins Elmo. Aber gar kein Problem, denn der STURA hatte ja einen Shuttle Service organisiert.

„Ein Hoch auf unseren Busfahrer, Busfahrer, Busfahrer!“

Alle aussteigen: weiter geht’s, erstmal anstehen in der Schlange vor dem Eingang.
„Wow ist hier heute viel los.“
Ja kein Wunder, es will ja auch einfach jeder auf die Party, also Geduld ist angesagt.
Nächster Schritt: Jackenabgabe.

„Ich spring‘ von Level zu Level zu Level.“

Ziemlich schwierig, denn auf dem Weg dorthin kreuzte schon eine Bar den Weg.
„Bier oder Jacke, Bier oder Jacke?“ –  Jacke, danach ein Bier.
Mit dem Getränk in der Hand ging es auf die Tanzfläche.
Gar nicht so leicht hier die Orientierung zu gewinnen bei den Menschenmassen.

„Wenn wir uns begegnen, dann leuchten wir auf wie Kometen. Einer unter 1.600.“

Wer die Wahl hat, hat die Qual, von Mainstream über House und Techno.
Insgesamt waren es 16 DJs an dem Abend. Max Giesinger war nicht dabei. Aber der Wendler.

„Sie liebt den DJ, Sie liebt den DJ und sie tanzt in die Nacht.“

Und die Nacht war noch so jung.
Den Bässen lauschen, die Augen schließen und einfach tanzen.
Wer mal eine Pause brauchte, ging in den Außenbereich. Blick nach rechts, nach links, nach oben: was für eine geniale Dekoration!
Es wurde immer später. Bald schon Zeit für Frühstück. Kein Problem, kulinarisch konnte sogar gewählt werden.
Wer Lust auf einen Hot Dog hatte, ging zu den Sportfreunden und wer lieber ein Sandwich essen wollte, ging zu den E-Sportlern.

Na erinnerst du dich wieder? Das war gut, oder?
Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf die nächste Party und bis dahin gibt es anstatt des Bieres eine Tasse Tee.

„Sie hieß Cordula Grün, ich hab‘ sie tanzen gesehen, dann hab ich sie noch gefragt, ob sie morgen mit mir einen Tee trinken mag.“

 

Text: Charlotte Kasper

Existenzgründung übers Wochenende

Ein spannendes Wochenende für viele Schülerinnen und Schule aus ganz Deutschland!


Die ego.Gründerakademie veranstaltete wieder einmal ihr Workshopwochenende an der Hochschule Harz, um SchülerInnen einen Einblick in Existenzgründung zu verschaffen. Bereits zum 18.Mal bekommen Schüler die Möglichkeit, von erfolgreichen Persönlichkeiten Training und Ratschläge zu bekommen. In vielen verschiedenen Workshops und Vorträgen rund um Businessplanung, Vermarktung aber auch Stressabbau lernen Sie, Ihre Ideen zu äußern und den Mut zu haben, Sie auch umzusetzen, wie mit Fehl- und Rückschlägen umgegangen werden kann und dass das Ganze nicht immer nur stressig, sondern auch spaßig und lehrreich sein kann. 

Nach der Anreise in der Jugendherberge am Freitag machte das Teambulidingprojekt den Auftakt zur Veranstaltung. Im Anschluss folgte eine GPS-Tour durch Wernigerode sowie ein sehr interessanter Impulsvortrag von Food-Start-up Gründerin Anna Gliemer, die über ihre Geschichte von BWL-Studentin zur Leiterin ihrer eigenen Pralinenmanufaktur berichtete. 2015 gründete sie Ihr Start-up Unternehmen Finest Natural Sweets und arbeitet heute für Gastronomie und Hotelbetriebe sowie Unternehmen, die sie mit ihren verschiedenen Pralinkreationen beglückt.

Ebenso erfolgreich und spannend ist die Geschichte des jungen Florian Krüger, der bereits mit 17 Jahren seinen eigenen Verlag “jung und geistreich Verlag” in Bremen gründete. Heute arbeitet der Kommunikations- und Medienwissenschaftenabsolvent als Social Media Manager in der Hotelgruppe ATLANTIC Hotels.

Es war ein langes Wochenende voller Erfahrungen und Eindrücke für die Schüler.

Wer mehr über die ego. Gründerakademie erfahren möchte, kann sie auf folgender Seite der Hochschule Harz weiter informieren: hs-harz.de/ego-gruenderakademie/

Wusstest du schon #3

Wusstest du schon, dass in Wernigerode diverse kulinarische Spezialitäten gefertigt werden?

Harzer Baumkuchen

Harzer Baumkuchen auf einem Teller
Quelle: harztourist.de/sehenswuerdigkeiten/wernigerode/harzer-baumkuchen/

Eine wahre Tradition: Bereits 1749 wurde der beliebte Baumkuchen in Hermann Schröder “Baum- und Schlosskuchenfabrik” gefertigt. Baumkuchen ist eine biskuitartige Masse, die Schicht für Schicht auf einer sich waagerecht drehenden Walze vor offenem Feuer gebacken wird. Die Geschichte und Verbreitung des Baumkuchens hängt dabei ganz eng mit der Geschichte der Menschheit und des Backens und Bratens vor offenem Feuer zusammen.

Mehr darüber kann man in einer kleinen Ausstellung im Baumkuchenhaus erfahren. Oder man genießt ein Stück der vielfältigen Auswahl im angrenzenden Café. Ebenso gibt es jeden Freitag und Samstag von 14 bis 16 Uhr das Schaubacken, bei welchem man hautnah erleben kann, wie die unterschiedlichen Arten von Baumkuchen (glatte, zackige) entstehen.

Hasseröder Bier


Quelle: hasseroeder.de/bier

Seit 140 Jahren beherrschen die MitarbeiterInnen in Wernigerode die Kunst des Bierbrauens und etablierten sich zu einem der beliebtesten Biere in Deutschland. Die Produktionsstätte, in der sich pro Stunde 150.000 Flaschen füllen, zählt nach einem Neubau zu einer der modernsten in Europa. So konnte das Hasseröder Premium Pils unter anderem bereits 14 Mal die Goldmedaille  und neun Mal die Silbermedaille der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) erreichen.


Harzer Pottsuse


Quelle: harzplus.de/shop/

Pottsuse ist eine streichfähige Wurst, die zu 100 % aus qualitativ hochwertigem Schweinefleisch besteht, welches mit verschiedenen Gewürzen sehr lange gekocht und in Gläser eingeweckt wird. So lässt es sich unter anderem als Brotaufstrich oder zu Kartoffeln oder Baguette genießen.

Das Rezept hat eine so lange Geschichte, dass der Ursprung und Wortherkunft heute nicht mehr festgestellt werden kann.


Brockensplitter


Quelle: ostprodukte-versand.de/

“Knackige haselnusskrokant Dreiecke umhüllt von feiner Zartbitterschokolade. Hergestellt nach einem Originalrezept aus Meisterhand der Argenta Schokoladenfabrik. 75% Krokant aus besten Haselnüssen machen Brocken-Splitter zu einer echten Rarität.”


Harzer Tröpfchen


Quelle: ostprodukte-versand.de/

Feine Pralinen gefüllt mit Aechtem Brocken Kräuter Liqueur in zarter Kruste, umhüllt von feiner Schokolade.

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Initiativenvorstellungsabend

Wie in jedem Semester hieß es auch dieses Mal am ersten Mittwoch in der Vorlesungszeit wieder “Was ist eine Initiative?”. Im Rahmen des Initiativenvorstellungsabends fanden sich sowohl Erstsemester, höhere Studierende als auch die Initiativen im Foyer und Audimax im Haus 9 zusammen. Gemeinsam verbrachten alle einen angenehmen Abend mit Musik, Gesprächen und kleinen Snacks.

Ab 19.00 Uhr füllten sich die Räumlichkeitenmit Studierenden und die Erstsemester sicherten sich ihre Stura-Begrüßungsbeutel. Nach dem Priority-Boarding für alle Erstis begann kurz nach 20.00 Uhr die Veranstaltung. Der Stura führte durch die Moderation und nach und nach stellten sich alle Initiativen in einer maximal 1:30min dauernden Präsentation vor. Eine kleine Herausforderung, denn wie bekommt man alle relevanten Informationen über sich und seine Tätigkeiten in solch kurze Zeit unter? Doch die 19 Initiativen meisterten diese Schwierigkeit ohne Probleme – sei es mit einer klassischen Präsentation oder einfach mit einem Film. Und so konnten alle nach etwa einer Stunde zu der anschließenden Initiativemesse übergehen, in der Interessierte mit den Mitgliedern in Kontakt treten konnten.

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Ein Hauch Hoi An

100. Besucher strömten am Wochenende 23-25. August auf den Marktplatz vor dem Rathaus, um die Städtepartnerschaft mit vietnamesischen der Hafenstadt Hoi An zu feiern. Hoi An ist seit 2013 Partnerstadt von Wernigerode. Das diesjährige Lampionfest ist das zweite Fest ihrer Art in Wernigerode seit der Vertragsunterzeichnung in Jahre 2013. Mit dem Ziel die Partnerschaft aufrecht zu erhalten und den Austausch zu fördern, sowie die Unterstützung bei Projekten beizubehalten, verwandeln sich die Hauptstraßen der Altstadt in die Kleinen Straßen vor Hoi An mit den handgefertigten Lampions Dächer und-Hauseingängen.

Auch das typische Fahrradtaxi die” Riksha” konnte bestaunt und auch genutzt werden, und das sogar für einen guten Zweck. Für jede gefahren Minute mit der Riksha spendet die Harzer Volksbank einen Euro für das Projekt” 400 Dreams 2019″ Dieses Projekt setzt sich für die Bauung einer Mensa für ein Internat in Hoi An ein.

Riksha

Kurze Fakten über Hoi An:

Hoi An ist seit 1999 UNESCO-Weltkulturerbe und die letzte Altstadt in Vietnam, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde. Heute ist Hoi An genauso wie Wernigerode ein Anziehpunkt für Touristen. Es leben ca. 152 160 Einwohner (Stand 2018) in der Hafenstadt, ca. dreimal so viel wie in Wernigerode (32 733 in 2018). 

Am Freitag den 23.08. eröffnete das Fest mit dem Tanz “Ein Hauch Hoi Ans” in Wernigerodes Altstadt und brachte in der Tat den ersten Hauch Hoi An in die Eröffnung. 

Bis spät am den Abend wurde auf der Bühne vor dem Rathaus vietnamesische und Folklore-Tänze vorgeführt und zu deutscher & vietnamesischer Musik gesungen, gegessen und getrunken. Am Freitagabend traten sogar Mitglieder des Rundfunk-Jugendchores auf es gab auch ein Bai Choi-Bingo Spiel. Auch am Samstag kam Kein Event zu Luft. Es wurde weiterhin Vietnamesische und deutsche Musik u.a. von Singer-Songwinter Rainer Hochmuth zum Besten gegeben. Ein musikalischer Vortrag jedoch überraschte Viele. Ein Instrument, das an ein Therimin (oder auch Aetherophon genannt) erinnert. Es wird ohne körperlichen Kontakt gespielt und nur durch Handbewegungen Töne erzeugt. Das Instrument auf der Bühne jedoch, trotz ähnlichem Aufbau eine Seite in der Mitte gespannt. Es ist ein Dan bau. Ein einseitiges traditionelles vietnamesisches Instrument, auch als Monochord bekannt, Durch das leichte berühren der Seite an einer bestimmten Stelle wird eine Tonlage erzeugt, die dann durch den Stab an der Seite genauen Töne wiedergibt.

Rund um den Marktplatz waren Stände aufgestellt, die die Gäste mit traditionellen vietnamesischen Gerichten, wie Reisbandnudelsuppe oder die klassischen Frühlingsrollen, sogar vietnamesischer Kaffee wurde angeboten. Das ganze Wochenende über konnten traditionelle Handwerke, wie die handgefertigten Lampions aus Hoi An gekauft werden, und Fotos von Künstlern in der Kunstaustellung in der „Hohen Halle“ bestaunt werden. 

Ein persönliches Highlight war der Sonntagnachmittag ab 14 Uhr. Die Show des Kung Fu Großmeisters Chu Tan Cuong mit Kung Fu Action und Atemtechnik hatte angefangen. Er holte vier seiner Schüler auf die Bühne und zeigte dem Publikum die verschiedenen Kampftechniken und Bewegungen. „Es geht dabei nicht nur um Kraft, sondern auch um Reaktion“ sagt Chu Tan Coungs Sohn. Er kommentierte und erklärte die verschiedenen Bewegungen. Als Großmeister im Kung Fu hält Cuong acht Guinness- und vier Weltrekorde. Besonders wichtig sind ihm bei Kung Fu die Konzentration und die richtige Atmung. Um dies zu demonstrieren, zeigt einen Versuch, bei dem er mit einer Hand ein rohes Ei halt und mit derselben Hand auf die Kokosnuss schlägt, um diese zu zerschlagen. Nach einigen Minuten voll Spannung im Publikum und Atemvorbereitung und Konzentration auf der Bühne Lag die Kokosnuss zerschlagen da, das rohe Ei in der Hand jedoch noch heil. Nicht weit entfernt auf dem Nicolaiplatz sammelten sich zur selben Zeit hunderte von Frauen aus vietnamesischen Gemeinde aus Wernigerode und Umgebung. Einige reisten bis aus Leipzig an, um beim diesjährigen Lampionfest dabei zu sein. Frauen verschiedenen Alters in bunten traditionellen Kostümen versammelten sich, um beim Festumzug zum Marktplatz mit zu laufen. Das ganze Wochenende über wurden bereits viele Fotos von Profi- und Hobbyfotographen gemacht, aber der Festumzug bot noch einmal eine einzigartige Gelegenheit den Hauch von Hoi An mit der Kamera einzufangen.  

Auch Le, Pham, Bui und Nguyen (v.l.n.r.) tragen ihre traditionellen Trachten, auch Ao Dai genannt. Die Männer tragen ebenfalls Ao Dais, jedoch deutlich kürzer und mit einer Hose. Früher wurden zu Hause schlichte braunfarbige Ao Dais von Männer und Frauen getragen, und zu festlichen Veranstaltungen kamen dann die bunten, farbenfrohen Versionen aus dem Schrank heraus.

Sie alle gesellten sich zum Festumzug und sangen dabei traditionelle Lieder. Eines davon handelt davon das „Feuer der Freundschaft zu entfachen“, ziemlich passend oder? Schließlich geht es hier beim Lampionfest eben auch darum die Internationalität und Offenheit Wernigerodes zu zeigen, zwei so unterschiedliche Kulturen zusammen zu bringen und den Austausch aufrecht zu erhalten.

 

 

Wusstest du schon #2

Aus dem letzten Eintrag ist bereits bekannt, dass Wernigerode vier Städtepartnerschaften hat. Doch wusstest du schon, dass Halberstadt ebenso viele besitzt?

Wolfsburg (Deutschland)
Partnerstadt seit 1989
Die Autostadt Wolfsburg – wer hat nicht von ihr gehört. Bekannt ist die kreisfreie Großstadt in Niedersachsen für den Firmensitz von Volkswagen, dessen Niederlassung mit der Stadtgründung 1938 einhergeht.
Im Partnerschaftsvertrag der beiden Städte, welcher kurz vor dem Ende der DDR unterzeichnet wurde, heißt es: “Diese Partnerschaft ist getragen von dem Wunsch der Bürger beider Städte, einen aktiven Beitrag zur Friedenssicherung und zur Gestaltung normaler gutnachbarlicher Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik zu leisten.” Besonders in der Zeit des politischen Umbruchs hat sich die Partnerschaft bewährt und viele Kontakte entstehen lassen.

Banská Bystrica (Slowakei)
Partnerstadt seit 1998
Banská Bystrica größte Stadt des gleichnamigen Bezirkes und die fünftgrößte Stadt der Slowakei.Sie hat eine große Bergbautradition mit der Kupferförderung, welche der Stadt zur Blüte im 15.Jh verhalf. Heute findet man zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten aus Barock und Renaissance, einen wunderschönen Marktplatz, der fast mediterran anmutet und wertvolle kunsthistorische Denkmäler. Aufgrund der klimatischen Bedingungen in der kalten Jahreszeit und mehreren Gebirgen, die Banská Bystrica umgeben, ist  es ein begehrtes Wintersportgebiet.

Náchod (Tschechien)
Partnerstadt seit 1998
Die 21.000 einwohnerstarke, polnische Stadt in Ostböhmen, wurde erstmals im 13. Jh. erwähnt. Der Name kommt vom Wort “gehen” ( Tschechisch “chodit”), da die Stadt nach dem Willen der Gründer, den Eingang nach Böhmen bewachend, friedliebenden Wanderern beistehen sollte. Náchod ist mit seiner reizvollen Umgebung bekannt für Rad -und Wandertourismus.

Villars (Frankreich)
Partnerstadt seit 2003
Der Name Villars stammt aus dem Gallo-Romanischen (“Villa” = Landhaus mit landwirtschaftl. Betrieb). Dennoch macht die Gemeinde ihren Namen nicht ganz alle Ehre. Seit dem 17./18. Jahrhundert lebt die Bevölkerung von Industrie- und Handelsbetrieben – sei es Steinkohlenbergbau, Waffenindustrie oder Posamentfabriken. Dafür kann man heute eine der frühesten kontinentalen Eisen- bzw. Schienenbahnen in Villars bzw. in der kleinen Ortschaft Bois Monzil betrachten.

Die besten Tipps, um als Blogger durchzustarten!!

Salut, Freunde der neuen Medien, Influencer und Live Styler. Die folgenden Tipps sollen dazu dienen, deinen Blog aufzubauen und eine gesunden Leserschaft zu gewinnen. Natürlich sind das alles nur Vorschläge bzw. “best practices”, die auf Erfahrungsberichten zurückzuführen sind.

Da wir seit kurzen erst einen Blog mit den verschiedensten Themen, rund um Hochschulalltag, Party und Wissenswertes aus der Welt pflegen, wollen wir eine “How to be a Blogger” Serie starten. Zum einen soll die Serie als Ratgeber für Anfänger dienen sowie Interessenten informieren beziehungsweise zum Schreiben animieren. Desto mehr ihr von unseren Hinweisen umsetzen könnt, umso mehr Erfolg  habt ihr bei der Umsetzung eurer Ideen. Die 3 wesentlichen Aspekte die wir für wichtig einstufen, um den Blog auch als “gepflegt” zu definieren sind Zieldefinition, Planung und das Lesen von anderen Blogs.

“Der Ziellose erleidet sein Schicksal – der Zielbewusste gestaltet es.” – Kant

Wenn du mit derselben Ernsthaftigkeit einen Blog gestalten möchte, dann sind die genannten Punkte essentiell,  um sich nicht komplett auf das Schicksal beziehungsweise Glück zu verlassen. Nur so ist es möglich, die richtigen Maßnahmen abzuleiten, um die kommenden Ziele zu erreichen. Da am Ende des Tages der Erfolg nur messbar ist, wenn die gesetzten Ziele – ein aktiver und bewusst gestalteter Blog – auch erreicht wurden.

Bei der Definition der Ziele sollte konkret versucht werden, die passenden Maßnahmen zu wählen, die auch von allen Beteiligten vertreten werden. Welche Inhalte  nehmen ich auf? In welchen Abständen möchte ich veröffentlichen? Welche Zielgruppe möchtest du erreichen? Das sind die Fragen, die ihr bei der Planung beachten solltet. Abschließend können wir sagen, dass der Blog einen gewissen Prozess darstell,t der nach unseren empfinden nicht sofort perfekt sein kann, sondern Zeit, Motivation und Arbeit voraussetzt.

Seid ihr Fit im Schreiben oder lest ihr gerne viele Blogs dann schreibt uns gerne euer Feedback, wie ihr unseren Blog findet oder was ihr euch noch für Themen wünscht, die euch beim Bloggen weiterhelfen könnten.

Ab in den Urlaub

Es ist mal wieder Sommer. Das bedeutet Zeit für Urlaub!
Nicht immer reicht das Geld für einen Traumurlaub, aber es gibt Alternativen. Auch daheim ist es schön. Es ist aber auch möglich für wenig Geld in Deutschland oder Umgebung an den Strand zu fahren.


Habt ihr das Verlangen kurzfristig ans Meer zu fahren? Dann kann ich euch Scheveningen, Den Haag in den Niederlanden sehr empfehlen. Dort bekommt ihr ein Zimmer für zwei Personen im Rahmen von 170€-300€ für zwei Nächte. Nach oben ist natürlich immer Luft. Hilfreich ist es, wenn man den Urlaub etwas im Voraus plant. Aber manche Leute sind sehr spontan und möchte von jetzt auf gleich mal verreisen (so ging es mir nach den Klausuren). Und das ist auch möglich. Für zwei Nächte in Scheveningen mit Verpflegungen und allem drum und dran habe ich nicht mehr als 250€ ausgegeben und hatte ganz viel Spaß. Und gutes Essen! Und die Nordsee.

 

Falls der Geldbeutel gerade keinen Urlaub hergibt, dann gibt es auch andere Möglichkeiten:

  • Fahrt in einen Freizeitpark
  • Entspannt mit euren Freunden am See (vielleicht ist es sogar erlaubt dort zu grillen oder ein Lagerfeuer zu machen)
  • Nehmt eine Decke mit ins Feld und einen Picknickkorb. Und schaut den Sonnenuntergang
  • Unternehmt eine Fahrradtour, denn es gibt immer etwas zu entdecken

Sommerurlaub bedeutet für mich Sonne, Strand und Meer. Was darf da nicht fehlen?

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